Am 20. Mai 2021 ist Weltbienentag


Am 20. Mai 2021 ist Weltbienentag

Um an die Bedeutung der Biene für die Menschheit zu erinnern, haben die Vereinten Nationen den 20. Mai zum weltweiten Tag der Bienen ausgerufen.

Die Biene nimmt nicht nur eine eine wichtige Rolle in der Natur sondern auch und in unserem Alltag ein.

Nicht nur das Bestäuben von ca. 75% aller unserer Nahrungsmittelpflanzen haben wir den Bienen zu verdanken.

– Für medizinische Zwecke werden auch über 50.000 bienenbestäubte Pflanzenarten verwendet.
– Die Wabenbauweise hat man sich für den Flug- und Fahrzeugbau bei den Bienen abgeguckt.
– Die extrem wirkungsvolle Sammelweise der Arbeiterinnen eines Bienenvolks ist beispielsweise Vorbild in Logistikprozessen, Computerprogrammen und sozialen Netzwerken.

Wenn du mehr über Bienen wissen möchtest klick dich auf die Seite www.weltbienentag.de.

Leider sind die Bienen gefährdet!
Rund 300 von 560 Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste.

– Nistmöglichkeiten werden immer seltener, da Flächen versiegelt und Totholz entfernt wird.
– Monokulturen in der Landwirtschaft führen zu zu wenig Nahrungsangebot.
– Pflanzenschutzmittel wirken nicht nur auf Schädlinge, sondern töten auch Bienen.

Viele Menschen sind als Bienenretter aktiv. Durch bauen von Insektenhotels, sähen von Samenbomben (Link), naturfreundliches bepflanzen von Gärten und Balkonen (Link) wurden in den letzten 5 Jahren insgesamt eine Fläche von rund 25 Millionen Blumenkästen mit Nahrung für Bienen und Insekten geschaffen. 

Warum der 20. Mai?
Anton Janscha war ein slowenischer Hofimkermeister von Maria Theresia in Wien. Er wurde am 20. Mai 1734 in Bresniza geboren. Er war Rektor der weltweit ersten modernen Imkerei-Schule und schrieb viele Bücher über Bienenzucht und Imkerei. Ihm zu Ehren legten die Vereinten Nationen den Weltbienentag auf den 20. Mai.